Wenn innere Anspannung und Nervosität den Moment des Sprechens begleiten, entsteht leicht das Gefühl, beobachtet und bewertet zu werden. Das Herz klopft, die Gedanken geraten durcheinander, und die Stimme verliert an Sicherheit. Lampenfieber und Redeangst entstehen dort, wo das Vertrauen in die eigene Präsenz von der Angst, zu versagen oder sich zu zeigen, überlagert wird. So wird der Auftritt zu einer inneren Hürde, obwohl eigentlich der Wunsch da ist, gehört und verstanden zu werden.
Diese Mischung unterstützt, wenn Lampenfieber und Redeangst den freien Ausdruck überschattet haben. Allmählich entsteht mehr Gelassenheit, und das innere Zittern wandelt sich in ein Gefühl von Präsenz und Ausstrahlungskraft. Die Stimme findet ihre Stärke wieder, und der Körper darf sich entspannen. So wird es möglich, sich zu zeigen – mit Offenheit, Vertrauen und dem Bewusstsein, gehört zu werden. So wächst der Mut, vor anderen zu stehen und bei sich zu bleiben.